Hilfe-Center
Deine Fragen, beantwortet
Praktische Antworten zu Dateien, Maschinen, Stickqualität, Credits und deinen Daten. Nichts Passendes dabei? Schreib uns – ein echter Mensch antwortet dir.
Erste Schritte
Was macht StitchMyPic?
Es macht aus einem Bild (PNG, JPG, WEBP oder SVG) eine Stickdatei, die du auf deine Stickmaschine laden kannst: PES, DST, JEF oder EXP. Der Konverter reduziert dein Bild auf Garnfarben, entscheidet für jede Form, ob sie eine Satinsäule, eine Füllung oder ein Geradstich wird, fügt Unterlage und Zugausgleich hinzu und plant die Stickreihenfolge so, dass die Maschine so wenig wie möglich schneidet und springt.
Kann ich es wirklich kostenlos testen?
Ja. Bild hochladen, Design anpassen und Stichvorschau ansehen sind kostenlos und brauchen keine Karte. Einen Credit gibst du erst aus, wenn du die fertige Datei herunterlädst. Neue Konten bekommen außerdem 1 Gratis-Credit – dein erster Download geht also auf uns.
Wie funktioniert es Schritt für Schritt?
Fünf Schritte:
- Lade dein Bild hoch.
- Wähle die Stickgröße und die Anzahl der Farben.
- Prüf die Stichvorschau und passe bei Bedarf die Einstellungen an.
- Lade die Datei im Format deiner Maschine herunter (1 Credit).
- Übertrage sie per USB-Stick, Kabel oder WLAN auf deine Maschine – genau wie jedes gekaufte Stickmuster.
Muss ich etwas installieren?
Nein. Alles läuft in deinem Webbrowser auf Computer, Tablet oder Smartphone. Das Digitalisieren passiert auf deinem eigenen Gerät, du brauchst also nur einen aktuellen Browser (Chrome, Edge, Firefox oder Safari). Auf älteren oder sehr leistungsschwachen Geräten kann die Berechnung großer Designs etwas länger dauern.
Ist das dasselbe wie professionelles Digitalisieren von Hand?
Nein, und das sagen wir lieber gleich offen. Ein erfahrener Digitalisierer trifft für jede Form künstlerische Entscheidungen. StitchMyPic automatisiert die Standardtechniken (Satinsäulen, Tatami-Füllungen, Unterlage, Zugausgleich, Stichreihenfolge) und liefert in Sekunden sehr gute Ergebnisse bei Logos, Schriftzügen, Cliparts und flächigen Grafiken. Bei komplexen Illustrationen kannst du die Einstellungen feinjustieren, und du siehst die Stichvorschau immer, bevor du zahlst.
Für wen ist es gedacht?
Für Hobbysticker, die Geschenke und Kleidung personalisieren, kleine Shops, die Aufnäher, Caps und Merch herstellen, und Studios, die schnell einen ersten Entwurf vom Logo eines Kunden brauchen. Wenn du ein Stickmuster per USB-Stick auf deine Maschine laden kannst, kannst du StitchMyPic nutzen.
Dateien & Maschinen
Welches Dateiformat braucht meine Maschine?
Das hängt von der Marke ab: PES für Brother, JEF für Janome, DST für professionelle Maschinen und EXP für Bernina und Melco. Im Detail:
- Brother, Baby Lock und die meisten Bernette- und Deco-Maschinen: PES.
- Janome, Elna und Kenmore: JEF.
- Tajima, Ricoma, Happy, Barudan, SWF, ZSK und die meisten professionellen Mehrnadelmaschinen: DST.
- Melco und Bernina: EXP.
Wenn du unsicher bist, schau in die Dateiliste im Handbuch deiner Maschine oder auf ihrem USB-Bildschirm. Fast jede Maschine und jedes Stickprogramm kann außerdem DST lesen.
Was ist der Unterschied zwischen PES, JEF, DST und EXP?
Alle speichern im Grunde dasselbe: eine Liste von Nadelpositionen, Sprüngen, Fadenschnitten und Farbwechseln. PES und JEF speichern zusätzlich die Garnfarben, sodass deine Maschine die richtige Farbe auf dem Display zeigt. DST und EXP speichern nur Farbstopps, nicht die Farben selbst – die Maschine sagt also nur „nächste Farbe“. Leg dir beim Sticken die Farbliste von StitchMyPic daneben.
Welche PES-Version exportiert ihr?
Wir schreiben PES Version 1 mit eingebettetem PEC-Block. Das ist die kompatibelste Version; sie wird von Brother- und Baby-Lock-Maschinen gelesen, von älteren Einnadelmodellen bis zu aktuellen, und auch von gängiger Sticksoftware.
Wie kommt die Datei auf meine Maschine?
Lade die Datei auf deinen Computer herunter und kopiere sie dann auf einen USB-Stick (FAT32-formatierte Sticks mit 32 GB oder weniger sind für ältere Maschinen die sicherste Wahl). Steck ihn in die Maschine. Manche Maschinen brauchen die Datei im Hauptverzeichnis statt in einem Unterordner. WLAN-Modelle können Dateien auch über die App oder Übertragungssoftware des Herstellers empfangen.
Wie groß darf mein Design sein? Und die Rahmengrößen?
So groß, wie das Stickfeld deines Stickrahmens es zulässt – die Stickgröße wählst du vor dem Download. Das Stickfeld ist etwas kleiner als der Rahmen selbst. Gängige Stickfelder sind 100×100 mm (4×4 Zoll), 130×180 mm (5×7 Zoll), 160×260 mm (6×10 Zoll) und 200×300 mm (8×12 Zoll); die Stickrahmen-Größentabelle zeigt sie für alle Marken. Lehnt die Maschine eine Datei ab oder zeigt sie als zu groß an, lade sie in kleinerer Größe neu herunter oder nimm einen größeren Rahmen.
Kann ich die Datei stattdessen an der Maschine skalieren?
Kleine Änderungen von etwa 10 % nach oben oder unten sind meist kein Problem. Größere Änderungen an der Maschine strecken nur die vorhandenen Stiche – das hinterlässt Lücken oder macht Füllungen zu dicht. Besser stellst du die endgültige Größe in StitchMyPic ein und lädst neu herunter: Die Stiche werden für diese Größe neu berechnet, und Re-Downloads innerhalb von 7 Tagen sind kostenlos.
Welche Bildformate kann ich hochladen?
PNG, JPG, WEBP und SVG. Das sauberste Ergebnis bekommst du mit einem PNG mit transparentem Hintergrund oder einem SVG-Logo. Ein JPG geht auch; der Konverter kann eine einfarbige Hintergrundfarbe entfernen.
Kann ich die Dateien in anderer Sticksoftware öffnen?
Ja. Es sind Standarddateien – du kannst sie in der Software deiner Maschinenmarke oder in kostenlosen Tools wie Ink/Stitch öffnen, um sie anzusehen, Schrift hinzuzufügen oder sie mit anderen Designs zu kombinieren. Unser Vergleich kostenloser Digitalisierungssoftware listet die Möglichkeiten auf.
Qualität & Tipps
Welche Bilder liefern das beste Ergebnis?
Logos, Cartoons, Cliparts, Abzeichen und Schriftzüge mit klaren Formen und wenigen flächigen Farben. Ideal sind mindestens 1000 Pixel Breite, scharfe Kanten und guter Kontrast zwischen benachbarten Farben. Sechs Farben oder weniger sticken sich meist schneller und sehen sauberer aus als zwölf.
Warum lassen sich Fotos nicht so gut sticken?
Ein Foto besteht aus Millionen weicher Farbverläufe, Stickerei dagegen aus festen Garnflächen. Um ein Foto zu sticken, muss der Konverter es in eine Handvoll flächiger Farbbereiche zusammenfassen – Gesichter und weiche Schattierungen wirken dann posterisiert. Schneide Fotos eng zu, erhöhe den Kontrast und nimm, wenn vorhanden, eine vereinfachte oder comicartige Version des Bildes. Haustiere und Porträts funktionieren am besten als kräftige, vereinfachte Illustration.
Wie klein darf Text sein?
Großbuchstaben sollten bei Satinschrift mindestens 6 mm (etwa 1/4 Zoll) hoch sein, bei dünnen Schriften oder Serifenschriften größer. Unter etwa 4 mm laufen Buchstaben zu und werden schwer lesbar, besonders auf Frottee oder Fleece. Winzige Zeichen wie ® und ™ entfernst du besser: In kleinen Größen lassen sie sich nicht lesbar sticken.
Was bedeuten Satinstich, Füllstich und Geradstich?
Satinstiche verlaufen im Zickzack über schmale Formen wie Buchstaben und Kanten und sorgen für einen glänzenden, erhabenen Look; sie eignen sich für Formen von etwa 1 mm bis etwa 7–8 mm Breite. Füllstiche (Tatami) bedecken größere Flächen mit Reihen kürzerer Stiche, die flach liegen und strapazierfähig sind. Der Geradstich ist eine einfache Linie für feine Konturen, Details und die versteckten Verbindungen zwischen Flächen. StitchMyPic wählt für jede Form automatisch den richtigen.
Was sind Unterlage und Zugausgleich?
Die Unterlage ist eine leichte Stichschicht, die zuerst gestickt wird, um den Stoff zu fixieren und die Deckstiche anzuheben, damit sie gut decken und nicht einsinken. Der Zugausgleich macht Formen etwas breiter als die Vorlage, weil die Fadenspannung den Stoff beim Sticken nach innen zieht. Ohne beides entstehen Lücken zwischen Farben und Konturen, die nicht passen. Beides wird automatisch hinzugefügt.
Welches Stickvlies sollte ich verwenden?
Das hängt vom Stoff ab: Schneidevlies für alles, was dehnbar ist, Reißvlies für feste Webstoffe und ein wasserlösliches Deckvlies für Stoffe mit Flor.
- Dehnbare Strickstoffe (T-Shirts, Poloshirts, Sweatshirts): Schneidevlies, weil das Design dauerhaft gestützt werden muss.
- Feste Webstoffe (Jeans, Canvas, Baumwoll-Twill, Caps): Reißvlies.
- Frottee, Fleece und Samt: zusätzlich ein wasserlösliches Deckvlies obenauf, damit die Stiche nicht im Flor versinken.
Spanne Stoff und Vlies zusammen ein, straff, aber nicht gedehnt. Im Zweifel lieber mehr Vlies als weniger.
Der Stickvlies-Ratgeber enthält eine Tabelle für jeden Stoff.
Wie finde ich die passenden Garnfarben?
Dein Design zeigt die Farbliste in Stickreihenfolge. PES- und JEF-Dateien speichern Farben aus den Farbkarten von Brother und Janome, und du kannst jeder Farbe die nächstliegende Garnnummer aus gängigen Farbkarten wie Isacord, Madeira, Robison-Anton, Sulky oder Gunold zuordnen. Bildschirmfarben und Garn stimmen nie perfekt überein – halte also vor dem Start echte Garnrollen an deinen Stoff.
Mein Stickergebnis zieht sich zusammen oder hat Lücken. Was tun?
Kräuseln liegt meist am Einspannen oder am Vlies: Spanne straffer ein, nimm ein schwereres Vlies oder Schneidevlies und lass die Maschine bei dichten Designs langsamer laufen. Lücken zwischen Farben bedeuten meist, dass sich der Stoff verschoben hat; nimm mehr Vlies und probier bei dehnbaren Stoffen einen etwas höheren Zugausgleich. Mach immer einen Probestick auf einem Rest desselben Stoffs, bevor du auf dem eigentlichen Stück stickst.
Welche Nadel und welches Garn sollte ich verwenden?
Eine Sticknadel 75/11 mit Polyester- oder Rayon-Stickgarn der Stärke 40 passt zu den meisten Designs. Nimm eine Kugelspitznadel für Strickstoffe und eine spitze Nadel für Webstoffe und Caps. Wechsle die Nadel alle 8 bis 10 Stickstunden – oder früher, wenn du ein Klopfen hörst oder Fäden reißen.
Credits & Abrechnung
Wie funktionieren Credits?
Der Download eines Designs kostet 1 Credit. Nach dem Bezahlen bleibt das Design 7 Tage lang freigeschaltet: In dieser Zeit kannst du Größe, Farben oder Einstellungen ändern und es so oft du willst in jedem Format kostenlos neu herunterladen. Vorschauen kosten nie etwas.
Verfallen Credits?
Nein. Gekaufte Credits, Credits aus einem Monatsabo und dein Gratis-Credit bei der Anmeldung verfallen nie – auch nicht, wenn du dein Abo kündigst.
Credit-Paket oder Monatsabo: Was soll ich wählen?
Pakete (1, 5, 10 oder 50 Credits) sind Einmalzahlungen, ideal, wenn du ab und zu stickst. Monatsabos (Hobby, Pro und Studio) bringen in jedem Abrechnungszeitraum neue Credits zu einem günstigeren Preis pro Design und passen zu Shops und Studios, die regelmäßig digitalisieren. Ungenutzte Abo-Credits werden übertragen. Die aktuellen Preise findest du auf der Preisseite.
Wie kann ich bezahlen?
Zahlungen werden sicher über PayPal abgewickelt. Du kannst mit einem PayPal-Konto oder mit Debit- oder Kreditkarte über den PayPal-Checkout bezahlen – ohne PayPal-Konto, sofern PayPal in deinem Land die Zahlung als Gast anbietet. Wir sehen und speichern deine Kartennummer nie.
Wie kündige ich ein Monatsabo?
Jederzeit unter Credits & Abrechnung in deinem Konto. Dein Abo bleibt bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums aktiv und wird danach nicht verlängert. Alle deine Credits bleiben in deinem Konto.
Kann ich eine Erstattung bekommen?
Ungenutzte Credits können innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf erstattet werden – schreib uns einfach. Wenn du einen Credit für ein Design ausgegeben hast, das sich nicht brauchbar sticken ließ, sag uns Bescheid und du bekommst den Credit zurück. Monatsabos sind jederzeit kündbar, angebrochene Monate erstatten wir standardmäßig aber nicht. Alle Details findest du in der Erstattungsrichtlinie.
Bekomme ich eine Rechnung oder einen Beleg?
Ja. Zu jedem Kauf gibt es einen Beleg unter Credits & Abrechnung in deinem Konto, und PayPal schickt dir außerdem eine Zahlungsbestätigung per E-Mail.
Konto & Datenschutz
Darf ich die Dateien kommerziell nutzen?
Ja. Du darfst Produkte mit deinen Dateien besticken und verkaufen und sie für Kunden verwenden. Wir beanspruchen keine Rechte an deinen Designs. Einzige Bedingung: Du musst das Recht haben, die hochgeladene Vorlage zu nutzen – zum Beispiel dein eigenes Logo, deine eigene Zeichnung oder ein Motiv, für das du eine Lizenz hast. Lade keine Logos oder Figuren anderer Unternehmen ohne Erlaubnis hoch.
Was passiert mit den Bildern, die ich hochlade?
Das Digitalisieren läuft in deinem Browser. Wir speichern deinen Original-Upload und die Design-Einstellungen auf unserem Server, damit du deine Designs später wieder öffnen und neu herunterladen kannst. Wir verkaufen deine Bilder nicht, teilen sie nicht mit anderen Nutzern und verwenden sie nicht für Werbung. Du kannst ein Design oder dein ganzes Konto jederzeit löschen.
Kann ich ein Design später erneut herunterladen?
Deine Designs bleiben in deinem Konto. Innerhalb von 7 Tagen nach dem Bezahlen sind Re-Downloads in jeder Größe, Farbzusammenstellung und jedem Format kostenlos. Danach kannst du das Design weiterhin öffnen; ein erneuter Download kostet 1 Credit und schaltet es für weitere 7 Tage frei.
Brauche ich ein Google-Konto?
Nein. Du kannst dich mit jeder E-Mail-Adresse und einem Passwort registrieren. Die Anmeldung mit Google ist eine optionale Abkürzung, die du in deinen Kontoeinstellungen verbinden oder trennen kannst.
Verwendet ihr Tracking-Cookies?
Nein. Wir verwenden nur die Cookies, die die Website zum Funktionieren braucht: eines, das dich angemeldet hält, und eines, das sich deine Sprache merkt. Es gibt keine Analyse-, Werbe- oder Social-Media-Tracker. PayPal setzt beim Bezahlen eigene Cookies.
Wie lösche ich mein Konto?
Geh zu Konto und wähle Konto löschen. Deine Designs und gespeicherten Bilder werden entfernt. Zahlungsunterlagen bewahren wir nur so lange auf, wie es das Steuer- und Handelsrecht verlangt. Wenn du ungenutzte Credits erstattet haben möchtest, schreib uns vor dem Löschen.
Noch Fragen?
Schreib uns, wir melden uns innerhalb von 1–2 Werktagen. Oder probier es einfach aus: Vorschauen sind kostenlos.
Du willst es genauer wissen? Lies unsere ausführlichen Ratgeber